Lebensmittelsicherheit als Fokus-Thema
für Verpackungshersteller in der Lebensmittelindustrie

Die Corona-Krise und der Brexit bringen immer noch viel Unsicherheit mit sich. Neue europäische Vorschriften haben zusätzlich einen großen Einfluss auf die Lebensmittelindustrie. Jeder in dieser Branche hat mit der einen oder anderen Herausforderung zu tun. Darüber hinaus werden ständig hohe Anforderungen an die Veränderungsfähigkeit der eigenen Mitarbeiter gestellt.

Als Verpackungshersteller in der Lebensmittelindustrie muss man die gestellten Anforderungen vor allem an die Lebensmittelsicherheit berücksichtigen. Nicht nur wegen der rechtlichen Vorgaben durch die EU, sondern vielmehr weil der Verbraucher es erwartet. Ein Grund mehr, der Lebensmittelsicherheit im Jahr 2021 mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

 

Fokus-Thema Lebensmittel-Sicherheit

Als Produzent von Verpackungen für Frischfleisch, Fisch oder Fleisch-/Fischersatzprodukten für den Einzelhandel können eine Reihe von Maßnahmen ergriffen werden, um Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten.

Zunächst ist sicherzustellen, dass es eine zentrale Datenbank für die Verarbeitung aller verwendeten Rohstoffe gibt. Wenn diese Datenbank auch Rezepturen und weiterführende Informationen enthält, sollte eine direkte Verknüpfung dieser Daten mit einem automatischen Print & Apply-System für Etiketten hergestellt werden. Somit kann sichergestellt werden, dass die korrekte Deklaration auf dem richtigen Etikett auf der gewünschten Verpackung gewährleistet wird. Falsch deklarierte Allergene sind einer der Hauptgründe für Rückrufaktionen und damit ein Verstoß gegen die Lebensmittelsicherheit. Vor allem für Menschen mit einer Allergie oder Lebensmittelsunverträglichkeit ist dies fatal und der Händler respektive der Produzent wird zur Rechenschaft gezogen.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) beispielsweise kann auch automatisiert appliziert werden. Man vermeidet so, dass ein Rückruf wegen eines falsch beschrifteten MIndesthaltbarkeitsdatum erfolgt. Praktisch alle Wäge- und Etikettiermaschinen können automatisch ein Mindesthaltbarkeitsdatum generieren. Die Informationen hierzu basieren auf einer zentralen Datenbank, die die notwendigen Informationen pro Produkt und pro Verpackung enthalten. Diese werden automatisch zusammen mit dem aktuellen Produktionsdatum verwendet, um das richtige MHD zu ermitteln und auf dem Etikett zu applizieren.

Die Metalldetektion ist darüber hinaus bereits ein Standard, um Metallverunreinigungen im Prozess zu erkennen und zu entfernen. Mit sinkenden Preisen und besserer Verfügbarkeit von Röntgensystemen gibt es zusätzlich die Möglichkeit, neben Metallen verschiedene andere Verunreinigungen mit Röntgenstrahlen zu erkennen.

Als letzten Schritt kann ein Vision-System zur Kontrolle installiert werden. Eine oder mehrere Kameras kontrollieren dabei die Verpackung, indem sie ein Foto jeder Verpackung gegen festgelegte Referenzwerte analysiert. Auf diese Weise kann das Bildverarbeitungssystem - in den eigenen Grenzen - feststellen, ob die Verpackung korrekt ist und vor allem, ob sich die richtigen Informationen und das richtige Produkt auf dem richtigen Etikett an der richtigen Stelle befinden.

Die Automatisierung des Wiegens, Etikettierens und der Inspektion erhöht somit die Lebensmittelsicherheit von frischen Lebensmitteln und vermeidet Imageschäden und Rückrufkosten dauerhaft.

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